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Backstage-Tour


Nun möchten wir Ihnen auf einem kleinen Rundgang hinter den Kulissen zeigen, was an den Sitzungen so alles abläuft. Nach dem der Bühnenbau abgeschlossen ist heißt es für die Studiobesatzung: Ran an die Arbeit. Das Bühnenbild muß ausgeleuchtet werden. Hierzu stehen 24 Bühnenlampen sowie 10 Halogenstrahler und mehrere kleine Scheinwerfer zur Verfügung. Dann muß die Technik überprüft werden.
Drei Tage Generalproben vor der „Sitzungspremiere“ folgen. An allen drei Abenden bis zur Sitzung werden nun kleinste Details besprochen, Licht auf die Musik abgestimmt, genau geklärt, wann wo welches Licht angehen muß, wo der Verfolgerscheinwerfer benutzt wird usw. Welches Mikro wird bei diesem Programmpunkt benutzt, von wo werden die Requisiten hereingebracht, welche werden benötigt – alles Dinge, die unsere Bühnenregie klären und sich genau notieren muß, damit auch alles stimmt. Enorme Zusammenarbeit und Teamfähigkeit ist nun von Allen gefragt und vor allem eines ist wichtig: Ruhe bewahren.
Der Samstag der ersten Sitzung ist gekommen und ab 9.00 Uhr morgens geht das Gewusel im großen Saal los. Tische und Stühle werden geordnet, Platznummern vergeben, die Verteilung der Plätze zum letzen Mal gecheckt.
Alle Beleuchtungsmittel werden noch einmal kontrolliert, alle Geräte wie Mikrofone, Nebelmaschine, Endstufen werden geprüft und gegebenenfalls für den Abend fit gemacht.
Auf der Bühne werden Stühle für das Komitee gestellt, die Bühnenregie ordnet die Requisiten nach Programmpunkten ein und verstaut sie an allen möglichen freien Plätzen. Im Weinlager werden Gläser gespült und Flaschen sortiert während auf dem Gerüst der große Konfettiregen für das Finale vorbereitet wird.
Gegen Nachmittag wird es dann noch einmal still im Sportheim, bevor gegen 16.30 Uhr, also fast drei Stunden vor Sitzungsbeginn, die ersten Akteure sich wieder im Sportheim einfinden.
In den Garderoben fliegen nun Kostüme, Schminke und Kämme, auf der Bühne werden die Mikros in Betrieb genommen und die Getränke verteilt.
Um 18.11 Uhr ist Saalöffnung, die ersten Besucher betreten den Saal. Unsere Platzanweiser helfen beim Finden, die Garderobenbesatzung sorgt für einen reibungslosen Ablauf.
In den Umkleidekabinen steigt nun die Anspannung. Der magische Punkt: 19.00 Uhr – alle Mitwirkenden versammeln sich in der Wirtschaft und schauen auf die große Leinwand um den Eröffnungstanz zu sehen. Nach dem der dritten Gong verklungen ist erlischt im Saal das Licht und der Vorhang öffnet sich. Die erste Garde hat ihren Auftritt – kaum ist dieser erste Programmpunkt vorbei geht es richtig los: Die Garden und das Komitee marschieren unter dem Narhalla-Marsch auf die Bühne. Jetzt läuft’s – jetzt muß es laufen.
Via Telefon sind Bühnenregie, Technik und Sitzungspräsident miteinander verbunden, damit auch Alles glattgeht.
In den Gängen zwischen den Kabinen herrscht scheinbares Durcheinander und Aufregung. Kaum ist der Auftritt vorbei geht es wieder ans Umziehen oder ans Warten, das Warten auf den nächsten Auftritt, auf den nächsten Punkt, auf das Finale oder, bei den Kleineren, auf die Eltern, die sie nach Hause bringen. Denn für unsere beiden kleineren Garden ist das Finale der großen Sitzungen zu spät. Sie kommen dann bei der Kinder- und der Seniorensitzung auf ihre Kosten.
Kurze Pause für das Publikum heißt Streß für die Aktiven: von der Kabine zum Pausenempfang in der Sektbar, Komiteewechsel auf der Bühne, Hochbetrieb im Weinlager, denn alle Gläser müssen ausgetauscht werden.
Die zweite Halbzeit kommt schneller als man schauen kann und schon wieder geht es hinter der Bühne hoch her. Größere Gruppe heißt meist auch größere Requisiten, also viel zu tun für die Bühnenregie.
Das Finale naht, die Anspannung ist gewichen und die Freude über einen geglückten Auftritt ist nun da. Alle Aktiven versammeln sich auf der Bühne und feiern nun gemeinsam die gelungene Sitzung.
Doch mit dem Ausmarsch ist noch nicht alles vorbei, denn so schnell als möglich soll die Bühne zum Tanzen freigegeben werden. Das heißt alles an seinen Platz zu bringen, die Requisiten verstauen, die Komiteeplätze abräumen, das Bühnengeländer anzubringen alle technischen Geräte und empfindlichen Dinge in Sicherheit bringen. In den Garderoben wird sich nun abgeschminkt, Köstume, Schminke etc. wieder zusammengepackt und für den nächsten Auftritt bereitgemacht. Erst rund eine Stunde nach dem der Vorhang sich geschlossen hat ist auch für die Aktiven die Sitzung beendet.
Wenn Sie nach einer hoffentlich lustigen Sitzung nach Hause gehen, dann haben sich insgesamt fast 200 Menschen vor und hinter der Bühne darum gekümmert, dass Sie ein paar schöne und lockere Stunden beim KCE verbringen konnten. 200 Menschen, nur ehrenamtliche Personen, die das alles aus Spaß an der Freude tun, mit nur einem einzigen Lohn: Dem Applaus vom Publikum.